Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »{SF} J@GER« (19. März 2011, 13:36)

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18:30 Uhr Die französische Atomaufsicht schätzt die Atomkatastrophe in Japan auf Störfallstufe sechs von sieben ein. "Es ist ein höheres Niveau als Three Mile Island, aber noch nicht so schlimm wie Tschernobyl", sagte André-Claude Lacoste von der Behörde für Atomsicherheit in Paris. Es sei indes möglich, dass die Stufe von Tschernobyl erreicht werde, fügte er hinzu. Bei dem Vorfall im US-Kraftwerk Three Mile Island war es 1979 zu einer Kernschmelze gekommen. Der Vorfall wurde auf internationalen INES-Skala auf der Stufe 5 von 7 eingeordnet. Der Reaktorbrand im ukrainischen Tschernobyl sieben Jahre später wurde der höchsten Stufe 7 zugeordnet. Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA hat den Unfall in Fukushima-1 bisher auf Stufe 4 eingeordnet.
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18:49 Uhr In den beschädigten Reaktoren läuft nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA derzeit keine Kernschmelze ab. Dies sagte der IAEA-Experte James Lyons bei einer Pressekonferenz der UN-Behörde. "Wir haben keinerlei Angaben, dass dort momentan Brennstoff schmilzt." Die Situation sei aber dynamisch und könne momentan nicht abschließend bewertet werden. IAEA-Chef Yukiya Amano hatte zuvor den Informationsfluss von Japan zur UN-Behörde als gut bezeichnet: "Ich bin überzeugt, dass Japan uns alle Informationen bereitstellt, die es uns geben kann." Die Informationslage in Japan ist unübersichtlich. Zuvor hatte es gehießen, dass die Brennstäbe in Reaktorblock 2 von Kraftwerk Fukushima-1 nicht mehr von Kühlwasser umgeben sein - zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden. Eine Kernschmelze drohe in allen drei Reaktoren - laut Betreiber habe eine möglicherweise bereits stattgefunden.


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Erstmals ist offenbar eine innere Schutzhülle eines Reaktors beschädigt. Die Atomaufsicht des Landes teilte mit, in der Wand eines Reaktors klafften zwei Löcher mit einer Größe von jeweils acht Quadratmetern.